Therapie
Ich arbeite in meiner Praxis mit einer Vielzahl verhaltenstherapeutischer Methoden. Es kommen sowohl kogntiv-verhaltenstherapeutische Interventionen zum Einsatz als auch emotionsfokussierte Techniken. Die Vorgehensweise in der Therapie ist sehr individuell und vielfältig.
Mögliche Unterbrechungen durch berufliche Verpflichtungen oder Urlaube werden dabei individuell vereinbart. Ingesamt kann die Behandlung von einem halben Jahr bis zu zwei Jahren andauern.
In einem Einzelpsychotherapieprozess wird ausgehend von der diagnostischen Einschätzung an gemeinsam erarbeiteten Therapiezielen gearbeitet. Die Entscheidung über die Methoden und Inhalte der Therapie erfolgt in einem transparenten gemeinsamen Prozess. Ein verhaltenstherapeutsicher Prozess ist ein Therapieprozess auf Augenhöhe. Ziel ist es Symptome zu lindern und Lebensqualität zu erhöhen. Es kann ein Therapieangebot für verschiedene psychische Erkrankungen gemacht werden, unter anderem Depressionen, bipolare Störungen, Ängste und Panik, somatoforme Erkrankungsbilder, Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und anderen Traumafolgestörungen sowie Persönlichkeitsstörungen oder ADHS.
In der Gruppenpsychotherapie findet die diagnostische Einschätzung und Indikationsprüfung bereits im Vorfeld in einigen Einzelpsychotherapiesitzungen statt. Es wird anschließend in Gruppen von 6-8 Personen über einen Zeitraum von 12, 24 oder 30 Sitzungen mit einem zuvor festgelegten Therapieschwerpunkt gearbeitet.
Aktuell findet eine Gruppe zur Behandlung von Depressionen statt.
Im Herbst 2025 können hier Informationen zu neuen Gruppenangeboten gefunden werden.
In einigen Fällen ist es wichtig im Vorfeld eines therapeutischen Prozesses eine ausführliche klinische Diagnostik durchzuführen. Diese integriert eine ausführliche Anamnese, ggf. den Einbezug von Angehörigen sowie umfassende diagnostische Interviews und psychometrische Testungen. Der Umfang einer ausführlichen diagnostischen Einschätzung mit der Aussprache einer Behandlungsempfehlung umfasst 3-5 Sitzungen. Es wird im Anschluss ein Befundbericht erstellt und zur Verfügung gestellt.
Bipolare Störungen sind schwerwiegende, meist chronisch verlaufende, psychische Erkrankungen, die sowohl bei Betroffenen als auch bei Angehörigen zu großem Leid führen können. Die Familienfokussierte Therapie ist ein psychoedukativer, systemischer Ansatz. Er setzt in der Regel nach einer Krankeitsepisode an, unterstützt den Genesungsprozess und mündet in einer Rückfallprophylaxe. Neben Psychoedukation werden aktive Veränderungsprozesse angestoßen, die das Stresslevel der Betroffenen und der Angehörigen senken. Die Verarbeitung hochgradig belastender Ereignisse sowie das Training einer stressreduzierenden Kommunikation finden statt. Es wird auch ein gemeinsam ein Krisenplan erarbeitet.